Häufig gestellte Fragen

Welche Berechtigungen kann ich mit dem Zertifikatslehrgang „Energieberater Nichtwohngebäude“ erwerben?

Bitte beachten Sie, dass je nach Vorqualifikation unterschiedliche Berechtigungen erworben werden können. 

 a) Ausstellung von Energieausweisen für Nichtwohngebäude:

§21, Absatz 1 der EnEV regelt, dass Mitglieder der Personengruppen 2 bis 4  (Innenarchitekten, Handwerker, Techniker) keine Ausstellungsberechtigung für Nichtwohngebäude erwerben können.

 Die Berechtigung ist also Personen mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss gem. Nr. 1 a) den Fachrichtungen Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik, Maschinenbau oder Elektrotechnik, oder 1 b) einer anderen technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit einem Ausbildungsschwerpunkt auf einem unter Buchstabe a genannten Gebiet vorbehalten, die auch eine Voraussetzung des zweiten Absatzes des §21 der EnEV erfüllen.

Die Personengruppe gem. Nr. 5 mit Nachweisberechtigung des Wärmeschutzes oder der Energieeinsparung im Neubau sind ebenfalls berechtigt, Wärmeschutznachweise für Nichtwohngebäude auszustellen. Eine zusätzliche Anforderung nach Absatz 2 des §21 der EnEV besteht für diese Personengruppe nicht.  

 b) Freie Energieberatung:

Sie können als Energieberater im Nichtwohngebäudebereich tätig sein, da die Berufsbezeichnung Energieberater nicht geschützt ist.  Der Lehrgang vermittelt umfängliche Inhalte, die dazu befähigen, freie Energieberatungen durchzuführen. Hier gibt es keine Einschränkungen für bestimmte Personengruppen. 

 c) Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“

Das BAFA bezieht sich bei der Vergabe der Antragsberechtigung für das Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ nicht ausschließlich auf die Personengruppen des §21 der EnEV. Neben Energieausweis-Ausstellungsberechtigten für Nichtwohngebäude können Absolventen eines Studiums in einer einschlägigen Fachrichtung der Ingenieurs- oder Naturwissenschaften, sowie staatlich geprüfte Techniker und Personen mit Meisterabschluss in einer einschlägigen Fachrichtung, nach Abschluss des Lehrgangs Fördermittel für das Programm „Energieberatung im Mittelstand“ beim BAFA beantragen. Es muss eine mindestens dreijährige Berufserfahrung nachgewiesen werden, in der hauptberuflich praxisbezogene Kenntnisse über die betriebliche Energieberatung erworben wurden.

 

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